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Bienenkiste mit Varroaschublade Print This Post

12. Mai 2015
Bienenkiste mit halb offener Schublade

Bienenkiste mit halb offener Schublade

Wir haben einer unserer Bienenkisten eine Varroaschublade hinzugefügt. Ziel der Übung: Wir wollen den Totenfall der Varroa aus dem Brutnest zählen, um starken Anstieg von Varroabefall direkt mitzukriegen und den Erfolg von Behandlungen messen zu können.

Wir haben uns gegen den auf bienenkiste.de empfohlenen Varroaboden und für eine Schubladenlösung entschieden, um häufiges Zählen mit möglichst wenig Mühe für den Imker oder die Imkerin und möglichst wenig Stress für den Bien möglich zu machen. Die Schublade ist in den Boden integriert, bzw. auf den Boden der Bienenkiste aufgesetzt und ist ohne Anheben oder Aufstellen der Kiste zu öffnen (siehe Bilder weiter unten). Damit die Bienen die Varroa nicht wegputzen, legen wir in die Schublade ein Varroagitter hinein. Unter dem mit Reißzwecken fixierten Gitter liegt ein weißes DIN-A4-Blatt (da unser Gitter keine Wanne dabei hat). Das Papierblatt wechsele ich in bestimmten Intervallen aus und zähle die Varroen, die darauf gefallen sind.

Sobald ich einige Werte beisammen habe, werde ich sie in das Diagramm der Bienenwaage eintragen und auch im Bienenkisten-Forum zur Diskussion stellen. Das ganze ist durchaus experimentell: Ameisen könnten der Zählerei einen Strich durch die Rechnung machen oder ein feuchtigkeitsbedingtes Aufquellen des Schubladenbodens, der aus Pressholz besteht. Vielleicht finden die Bienen den Schubladenbetrieb nicht witzig und kitten die Schublade fest – oder es passiert gar etwas völlig unvorhergesehenes…

Nachtrag, 26.5.2015: Im Diagramm tauchen jetzt schwarze Punkte für die Auszählungsergebnisse auf. Da ich es nicht schaffe, einen festen Erfassungszeitraum strikt einzuhalten, zähle ich manchmal den Totenfall nach zwei und manchmal nach vier Tagen. Für die Visualisierung teile ich derzeit die Anzahl der gefundenen Varroen durch die Anzahl der Tage seit der letzten Zählung und lasse dann für jeden Tag einen Punkt schreiben (auch wenn ich an dem Tag tatsächlich gar nicht gezählt habe). Wir diskutieren noch, ob das eine sinnvolle Darstellungsweise ist.

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