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Ernte 2016, Honiganalyse: Unvermarktbar!

Das ist Eintrag 46 von 47 in der Serie "Bienenkiste".

Nachdem eine Honigernte 2015 mangels Masse ausgefallen war, ist die diesjährige Ernte im Glas. Über die Gründe für den Ernteausfall 2015 habe ich ja öffentlich spekuliert: Entweder war die Idee mit den Stoßdämpfern gut oder er hatte nochmal ganz andere Ursachen. Auf jeden Fall hat die Federung nicht geschadet. Was es mit dem Vermarktungsverbot auf sich hat

Bienenwaage jetzt mit Schwingungsdämpfung

Das ist Eintrag 17 von 16 in der Serie "Bienenwaage".

Der Bauanleitungen dieser Serie sind veraltet. Aktuell ist die Serie Bienenkiste 2.0.

Schwingungsdämpfer an der Bienenwaage

Schwingungsdämpfer an der Bienenwaage

Im vorigen Posting hab ich das Problem erläutert und einen gescheiterten Lösungsversuch dokumentiert. Hier jetzt der zweite Ansatz: Statt vier Federn kommt jetzt ein ölgelagerter Schwingungsdämpfer aus der Modellbauabteilung von Conrad Electronic zum Einsatz. Bei der Wahl des Modells hab ich neben dem Preis auf eine möglichst große Differenz zwischen „Länge“ und „Länge (eingefedert)“ geachtet. Die mitgelieferte Feder hab ich entfernt, damit das Gerät zwar Schwingungen dämpft, aber keinen Einfluss auf die Gewichtsmessung nimmt. Das Bild sagt mehr als weitere Worte. Und die Kurve wird beim nächsten Sturm zeigen, obs was gebracht hat: Die Kiste mit der grünen Kurve hat den Dämpfer, die mit der braunen nicht.

Bilanz Bienensaison 2015: Stoßdämpfer nötig?

Das ist Eintrag 16 von 16 in der Serie "Bienenwaage".

Der Bauanleitungen dieser Serie sind veraltet. Aktuell ist die Serie Bienenkiste 2.0.

Bauketten

Wir nähern uns der Frostmarke, vorgestern früh morgens wars nur knapp über einem Grad am Flugloch. Heute kam kalter Regen dazu. Morgen kommt definitiv der Mäuseschutz vor die Kisten. Zeit für eine Jahresbilanz und ich verrate nicht zu viel, wenn ich zusammenfasse: Es muss etwas passieren! Weiterlesen

Schlappe Queen?

Das ist Eintrag 43 von 47 in der Serie "Bienenkiste".

Nachtrag 3.7.15: Anfang Juni hob ein Schwarm ab in unserer anderen Kiste. Den haben wir eingefangen und in diese Kiste reingesetzt („eingeschlagen“ sagen die Imker wohl, was den Vorgang ganz gut charakterisiert), nachdem wir die alte Königin gesucht, gefunden und entfernt hatten. Seitdem entwickelt sich dieses Volk sehr gut, während das Muttervolk des Schwarms, offenbar von vielen Nachschwärmen geschwächt (vgl. meine Anfrage ans Forum), noch nicht wieder richtig in den Fleißmodus zurückgefunden hat… Nachtrag Ende

Das Bienenjahr ist jetzt ja doch schon ein paar Wochen alt. Bei der einen unserer beiden Kisten sieht auch alles gut aus. Das zweite Volk macht uns jedoch Sorgen. Auf dem Gewichtsdiagramm ist deutlich zu sehen: Die einen (grüne Kurve) heben ab, werden schwerer, entwickeln sich gut. Die anderen (braune Kurve) dümpeln nur so vor sich hin, keine Gewichtszunahme, kaum Flugverkehr am Flugloch. Ab und zu Polleneintrag. Heute haben wir die Kiste geöffnet, um mal im Brutnest nach Anzeichen für Weiselrichtigkeit oder Buckel- bzw. Drohnenbrut zu schauen. Hier die Bilder (Flugloch links, Honigraum rechts):

Beide Kisten stehen mehr oder weniger am gleichen Standort, jedoch etwas anders ausgerichtet und besonnt im Tageslauf. Die toten Bienen und das Gemüll von unter dem Brutnest stammen aus den letzten Monaten einschließlich Winter, da die Kiste seitdem noch nicht geöffnet war.

Was ist hier also los?? Mal sehen, welche interessanten Einschätzungen im Bienenkistenforum kommen…

Bienenkiste mit Varroaschublade

Das ist Eintrag 42 von 47 in der Serie "Bienenkiste".
Bienenkiste mit halb offener Schublade

Bienenkiste mit halb offener Schublade

Wir haben einer unserer Bienenkisten eine Varroaschublade hinzugefügt. Ziel der Übung: Wir wollen den Totenfall der Varroa aus dem Brutnest zählen, um starken Anstieg von Varroabefall direkt mitzukriegen und den Erfolg von Behandlungen messen zu können. Weiterlesen und Bilder angucken

Bienenwaage mit zweiter Wägeplattform

Das ist Eintrag 15 von 16 in der Serie "Bienenwaage".

Der Bauanleitungen dieser Serie sind veraltet. Aktuell ist die Serie Bienenkiste 2.0.

Der A/D-Wandler auf der zweiten Kiste

Der A/D-Wandler auf der zweiten Kiste

Winter, Feiertage, dunkle Zeit: Optimale Bedingungen zum Basteln und Programmieren. Ergebnis ist erstens die statistische Bilanz unseres Bienenjahrs 2014. Zweitens habe ich die elektronische Bienenwaage, die uns seit Mitte 2014 die sonntägliche Handwägung erspart, um eine zweite Wägeplattform (für die zweite Bienenkiste), einen zweiten Temperatursensor (für die Innentemperaturen von Kiste 1) und um einen Helligkeitssensor erweitert. Sobald Wetter und Arbeitszeiten es zulassen, werde ich das ganze im Freien an den Kisten aufbauen.
Update 14.1.: Seit heute morgen misst die Anlage in freier Wildbahn für das Diagramm. Jetzt hab ich bis im Frühling Zeit, auf Basis der anfallenden Daten einen Schwarmalarm-Algorithmus zu entwickeln… Weiterlesen

Bienenstockwaage jetzt stabil wireless

Das ist Eintrag 12 von 16 in der Serie "Bienenwaage".

Der Bauanleitungen dieser Serie sind veraltet. Aktuell ist die Serie Bienenkiste 2.0.

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Die aktuelle Schaltung mit Wägezelle, Temperatursensor und Reset

Wers noch nicht gemerkt hat: Der Bienenwaagenprobelauf ist seit einiger Zeit umgestellt auf Wireless. Das Redfly-Shield von Watterott bildet die Hardware und ersetzt das Ethernet-Shield. Die Schaltung (siehe Abbildung) ist die gleiche wie beim Ethernetbetrieb – fast: Sie ist ergänzt um eine OneWire-Reset-Schaltung (mit Diode) , zu sehen als roter Verbinder quer über das Redfly-Shield. Die Auto-Resetschaltung ist nötig, da – warum auch immer, für Erklärungsversuche bin ich dankbar – sich die Wireless-Verbindung regelmäßig aufhängt und die Sensorik dann nicht mehr erreichbar war. Beim Sketch handelt es sich um den abgewandelten Ethernet-Sketch, erweitert um die Resetschleife und mit anderem Pin für den Temperatursensor unten rechts im Bild (weil ich den Sensor nicht auf einem Pin lassen wollte, er vom Redfly belegt ist).  Weiterlesen und Sketch anschauen

Bienenwaage: Prototyp im Testlauf (Bauanleitung)

Das ist Eintrag 11 von 16 in der Serie "Bienenwaage".

Der Bauanleitungen dieser Serie sind veraltet. Aktuell ist die Serie Bienenkiste 2.0.

Zusammenfassung

Das wichtigste vorneweg: Die Waage produziert zuverlässig hinreichend genau (+/- 15g) Gewichts- und Temperaturwerte, deren Entwicklung und aktueller Stand in Echtzeit im Netz durch zwei Kurven visualisiert sind. Zweck der Übung ist die Erleichterung und Verbesserung der Gewichtskontrolle eines Bienenstocks im Hinblick auf die Herbstfütterung und Einwinterung. Außerdem soll die Anlage beim Abgang eines Schwarms eine Alarmemail verschicken.

Funktionsweise: Eine Wägezelle, zwischen zwei aus Vierkantprofilen geschweißten H-Teilen geschraubt, bildet das Wägegestell (vgl. die Gestellalternative ohne Schweißen). Ein AD-Wandler nimmt die Signale der Wägezelle entgegen, ein Arduino rechnet sie um, nimmt außerdem die Werte eines Temperatursensors entgegen und hält eine Webseite vor, die die Daten enthält (vgl. Sketch). Auf einem Webserver löst ein cronjob regelmäßig ein PHP-Skript aus, das die Webseite mit den Daten beim Arduino abruft, offensichtliche Messfehler aussortiert, jeder Messwertserie einen Zeitstempel verpasst und gültige Daten in eine Flatfiledatenbank (Textdatei sensorik.csv) schreibt. Eine weitere Webseite, in die das javascript-Kurvendarstellungssystem dygraphs eingebunden ist, stellt dann aus der Flatfiledatenbank die Kurven dar.

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Schwebefliegen!

Abteilung Gegeninformationen: Das Albert Einstein publikumswirksam zugeschriebene Zitat vom Bienensterben ist nicht nur quellenkritisch zu relativeren, sondern auch ökologisch. Honigbienen sind nämlich nicht die einzigen Überträger von Pflanzenpollen. Auch Hummeln, Motten und Schwebefliegen übernehmen einen großen Teil der Bestäubung – immer deutlicher zeigt sich der Wert dieser lange verkannten Insekten. Dazu ein sehr lesenswerter Artikel in der Süddeutschen Zeitung. Um das Fazit zu verraten: Nicht das Bienensterben ist die große Gefahr, sondern der dramatische Rückgang der Artenvielfalt – nicht nur, aber auch bei den bestäubenden Insekten. Denn je mehr bestäubende Arten unterwegs sind, desto mehr, flexibler und widerstandsfähiger ist die Bestäubungsszene insgesamt. In das gleiche Horn bläst der Artikel „Lobbyist für Bienen, Hummeln & Co. Warum Freizeit-Imkerei eine politische Seite hat“ im ver.di-Magazin Sprachrohr 3/2013, Seite 14.

Honiganalyse 2012

Das ist Eintrag 31 von 47 in der Serie "Bienenkiste".

Die Ergebnisse der Laboruntersuchung der diesjährigen Ernte sind da. Das Länderinstitut für Bienenkunde Hohen Neuendorf e. V. sagt:

„Der untersuchte Honig stammt überwiegend von einer Nektartracht verschiedener Blütenpflanzen. Ein Leitpollen (mind. 45%) wurde nicht gefunden. Begleitpollen (16 bis 44%) sind Götterbaum und Wilder Wein. Weiterhin wurden viele verschiedene Einzelpollen identifiziert. Wir empfehlen die Bezeichnung „Sommerblüte mit Götterbaumhonig“.
Entsprechend der untersuchten Kriterien sind die chemisch-physikalischen Daten sowie und Konsistenz des Honigs einwandfrei.“ Zum ausführlichen Ergebnis