personalheader01.jpg mois-Blog - Schwarm in der Adalbertstr. Ecke Bethaniendamm

Schwarm in der Adalbertstr. Ecke Bethaniendamm

Das ist Eintrag 48 von 47 in der Serie "Bienenkiste".

Der Schwarm ging heute 12:46 ab (vgl. die Gewichtskurve), kurz vor einem heftigen Gewitterregen. Unsere Einschätzung: Der Schwarm wird erstmal an der Hausecke sitzen bleiben und von dort Kundschafterinnen losfliegen lassen. Morgen, spätestens Übermorgen wird er zu seinem neuen Zuhause weiterfliegen. Wir behalten den Schwarm im Auge solange er an der Dachkante sitzt. Ich berichte im Falle von Veränderungen hier.

Wer gute Beziehungen zur Feuerwehr hat, der kann sie einen Leiterwagen schicken lassen und sich den Schwarm pflücken. Wir brauchen ihn nicht. Auf dem Nachbargrundstück ist der Kinderbauernhof. Ein gutwilliger Einsatzleiter kann eine Gefährdung der Kinder auf diesem öffentlichen Platz sehen und den Einsatz damit rechtfertigen.

Am nächsten Vormittag haben wir eine Schwarmkiste aufgestellt. Eine übliche Teekiste mit 120l Volumen und einem Flugloch von ca. 10x2cm (vgl. die Bilder in der Bilderserie). Einen Schuss Bienen-Ruck Schwarmlockspray (riecht stark nach Zitronengras) gabs noch in die Kiste. Im Moment regnet es noch in Strömen, und es ist nichts zu sehen. Mal sehen ob sie einziehen. Weiterlesen

Umzug und Oxalsäure 2016

Das ist Eintrag 47 von 47 in der Serie "Bienenkiste".

Im Winter ist ja beste Zeit zum Umstellen. So ging das am 27. Januar 2017:

Außerdem noch fürs Protokoll die Bilder von der diesjährigen Oxalsäurebehandlung

Ernte 2016, Honiganalyse: Unvermarktbar!

Das ist Eintrag 46 von 47 in der Serie "Bienenkiste".

Nachdem eine Honigernte 2015 mangels Masse ausgefallen war, ist die diesjährige Ernte im Glas. Über die Gründe für den Ernteausfall 2015 habe ich ja öffentlich spekuliert: Entweder war die Idee mit den Stoßdämpfern gut oder er hatte nochmal ganz andere Ursachen. Auf jeden Fall hat die Federung nicht geschadet. Was es mit dem Vermarktungsverbot auf sich hat

Bienenkiste: Durchsichten 2016

Das ist Eintrag 45 von 47 in der Serie "Bienenkiste".

Weil in den vergangenen Wochen richtig was passiert sein muss angesichts der Gewichtsentwicklung, haben wir mal ganz vorsichtig von hinten in die Bienenkisten reingeschaut. Hier die Bilder. Zum Vergleich dienen Aufnahmen, die wir bei unseren Frühjahrsdurchsichten im März und im Mai gemacht haben. Nachtrag 8.2.2017: Bilder vom September und Oktober 2016. Zu den Bildern

Eigentlich alles viel zu warm: Oxalsäure 2015

Das ist Eintrag 44 von 47 in der Serie "Bienenkiste".
Ringelblume, 6.1.2016

Ringelblume tiefgefroren

Jetzt ist es ja doch noch Winter geworden. Ende Dezember konnten wir das noch nicht wissen: Am 25.12.15 um 9.15 Uhr haben wir die diesjährige Oxalsäurebehandlung vorgenommen. Vorweg gingen interessante Diskussionen im Bienenkistennetzwerk [1, 2], weil es den ganzen November und Dezember (mit ausnahme zweier Nächte früh im November) viel zu warm war für die Jahreszeit (vgl. die Bilderserie mit ungewöhnlichen Dezemberblühern ganz unten). Um in einer ähnlichen Situation sicher einschätzen zu können, ob Brut im Nest ist oder nicht, habe ich jetzt auch ein Bratenthermometer bestellt: Wären wir sicher gewesen, dass es keine Brut gibt, hätten wir vielleicht noch einige Tage gewartet und den Temperatursturz Ende Dezember abgepasst – oder schon im November nachgemessen und bei Brutfreiheit die Behandlung ganz früh erledigt, hat ja auch seine Vorteile: Das Volk ist dann fast zwei Monate länger von vielen Milben befreit. Weiterlesen

Schlappe Queen?

Das ist Eintrag 43 von 47 in der Serie "Bienenkiste".

Nachtrag 3.7.15: Anfang Juni hob ein Schwarm ab in unserer anderen Kiste. Den haben wir eingefangen und in diese Kiste reingesetzt („eingeschlagen“ sagen die Imker wohl, was den Vorgang ganz gut charakterisiert), nachdem wir die alte Königin gesucht, gefunden und entfernt hatten. Seitdem entwickelt sich dieses Volk sehr gut, während das Muttervolk des Schwarms, offenbar von vielen Nachschwärmen geschwächt (vgl. meine Anfrage ans Forum), noch nicht wieder richtig in den Fleißmodus zurückgefunden hat… Nachtrag Ende

Das Bienenjahr ist jetzt ja doch schon ein paar Wochen alt. Bei der einen unserer beiden Kisten sieht auch alles gut aus. Das zweite Volk macht uns jedoch Sorgen. Auf dem Gewichtsdiagramm ist deutlich zu sehen: Die einen (grüne Kurve) heben ab, werden schwerer, entwickeln sich gut. Die anderen (braune Kurve) dümpeln nur so vor sich hin, keine Gewichtszunahme, kaum Flugverkehr am Flugloch. Ab und zu Polleneintrag. Heute haben wir die Kiste geöffnet, um mal im Brutnest nach Anzeichen für Weiselrichtigkeit oder Buckel- bzw. Drohnenbrut zu schauen. Hier die Bilder (Flugloch links, Honigraum rechts):

Beide Kisten stehen mehr oder weniger am gleichen Standort, jedoch etwas anders ausgerichtet und besonnt im Tageslauf. Die toten Bienen und das Gemüll von unter dem Brutnest stammen aus den letzten Monaten einschließlich Winter, da die Kiste seitdem noch nicht geöffnet war.

Was ist hier also los?? Mal sehen, welche interessanten Einschätzungen im Bienenkistenforum kommen…

Bienenkiste mit Varroaschublade

Das ist Eintrag 42 von 47 in der Serie "Bienenkiste".
Bienenkiste mit halb offener Schublade

Bienenkiste mit halb offener Schublade

Wir haben einer unserer Bienenkisten eine Varroaschublade hinzugefügt. Ziel der Übung: Wir wollen den Totenfall der Varroa aus dem Brutnest zählen, um starken Anstieg von Varroabefall direkt mitzukriegen und den Erfolg von Behandlungen messen zu können. Weiterlesen und Bilder angucken

Bienenjahr 2015 geht los – mit Grübelei über Helligkeitssensor

Das ist Eintrag 41 von 47 in der Serie "Bienenkiste".

Wie geht’s eigentlich den Bienen? Sehr gut. Beide Völker haben den Winter überlebt und sogar auf dem Hof lebt noch eines. Bereits am 8. März hab ich den Mäuseschutz entfernt. Heute blüht die Salweide hinter dem Haus richtig, nachdem vorgestern die ersten Blüten aufgegangen waren. Zum ersten mal ist es heute warm genug für die Bienen, so dass es wilden Betrieb in der Krone gibt (vgl. das Bild von Frühjahr 2014) und heftigen Eintrag prall gefüllter gelber Pollenhöschen.

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Die Sonnenfinsternis, ca. 11 Uhr, mit der Lochkamera

Außerdem war heute vormittag auch noch eine partielle Sonnenfinsternis. Live hab ich sie mit einer Lochkamera beobachtet: zwei Blatt Papier, eins mit einem von einer Stecknadelspitze gestochenen Loch. Durch das Loch im einen Blatt Papier fällt das mondsichelförmige Abbild der teilweise verdeckten Sonne auf das andere Blatt Papier (die Brille von 1999 ist verschollen und überhaupt ist die Lochkamera die sicherste Methode, weil es damit gar nicht notwendig ist, direkt in die Sonne zu gucken). Der Helligkeitsensor an der Bienenwaage hat den Verlauf der Finsternis gut abgebildet.

Lediglich die Nachtwerte dieses Sensors (vgl. das Foto mit der Position an der Kiste) bringen uns ins Grübeln: In den vergangenen Tagen schwankt die nachts gemessene Helligkeit. Vor einigen Tagen soll es mitten in der Nacht sogar heller als im Januar tagsüber gewesen sein. Das kann doch nicht ganz stimmen, oder? Hat das was mit dem Mondlicht zu tun? Oder sabotiert ein die Nächte hindurch studierender Nachbar die Messungen? Leider weiß ich nicht mal im Einzelnen, um was für einen Fotowiderstand es sich da genau handelt (hier wenigstens ein Bild, auf dem er mit der Schaltung ganz gut zu sehen ist). Er war nicht weiter deklariert in einem Arduino-Einsteiger-Set. Wenn da wer Erklärungsvorschläge zu den Nachtmessungen hat: Her damit!

Hurra, sie leben noch!

Das ist Eintrag 40 von 47 in der Serie "Bienenkiste".
Erste Massentracht: die Saalweide hinter dem Haus

Erste Massentracht: die Sal-Weide hinter dem Haus

Den Winter und die Oxalsäurebehandlung haben die Bienen offensichtlich überlebt und den Normalbetrieb wieder aufgenommen. Nach dem Kackflug (näheres dazu im Blogbeitrag von 2013) am 22. und 23. Februar und der Entfernung des Mäuseschutzes vom Flugloch am 24.2. sind sie jetzt wieder unterwegs und tragen auch sichtbar Pollen ein, hauptsächlich gelben, aber vereinzelt auch knallroten. Aber es blüht ja auch schon einiges, auch wenn es noch nicht so danach aussieht draußen.

Und sonst: An der vollautomatischen, totalvernetzten Bienenwaage arbeiten wir immer noch offline, neulich haben wir einen Waagenunterbau zusammengeschweißt. Bis das ganze wirklich praxistauglich ist, dauerts noch. Solange gibts die aktuellen Gewichtswerte wie gehabt analog gemessen, im Gedächtnis behalten und dann per Hand eingetippt auf der Bienengewichtsseite zum Vergleich über die Jahre.

Honiganalyse 2013

Das ist Eintrag 39 von 47 in der Serie "Bienenkiste".

Wie letztes Jahr gibts auch dieses Jahr wieder eine Honiganalyse: Honiganalyse 2013 (PDF). Auffällig: Die diesjährige Auswertung kommt auf 54,6% Lindenpollen im Pollenanteil des Honigs, d.h. es handelt sich um „Lindenhonig“, denn ab 45% sprechen die Fachleute von einer „Leitpollensorte“ und der Honig darf danach benannt werden. Zur Erinnerung: Letztes Jahr gab es ohne Leitpollen zwei „Begleitpollensorten“: Götterbaum und Wilden Wein. Schon erstaunlich, denn die Ernte 2013 (9.8.) hat fast am gleichen Jahrestag stattgefunden wie die Ernte 2012 (8.9). Ansonsten fällt noch auf: Der diesjährige ist deutlich weniger sauer (pH-Wert 5,48 gegenüber 4,55 im vergangenen Jahr) und die Werte für die unterschiedlichen Zuckersorten und Enzyme scheinen mir auch ziemlich verschieden. Alles in allem also alles andere als ein Industrieprodukt, für das sich (ohne weiteres menschliches Zu- oder Wegtun) gleichbleibende Werte garantieren ließen. Über konkrete Ursachen kann ich nur spekulieren: Vielleicht war es der lange harte Winter 2012/13, der die Lindenblüte so sehr verschoben hat, dass sie so deutlich in den diesjährigen Honig durchgeschlagen hat. Mal sehen: nächstes Jahr.