personalheader01.jpg mois-Blog - Dath, Sie ist wach: Zu teuer!

Tag Archives: existenzielle-Fragen

Dath, Sie ist wach: Zu teuer!

sieistwachneupreis war 2003 26€, lieferbar ist es schön länger nicht mehr. jetzt war es für einige zeit für 195€ bei booklooker.de aufgetaucht und soll jetzt noch 149€ kosten. immer noch eine sauerei. die bibliotheken gehen dazu über, nur noch bestseller anzuschaffen, die auflagen von allem anderen sind verschwindend klein, weil die kleinen verlage kein geld vorzustrecken haben, was dazu führt, dass immer wieder mal irgendwelche eigentümerschweine auf die vergoldung ihrer titel zocken können und dabei das buch wahrscheinlich nicht mal gelesen haben (lesespuren schaden bekanntlich dem wert!). um den gebrauchswert (in dem fall den lesbaren inhalt) der bücher geht es gar nicht mehr. hoffentlich kauft keiner bis es wieder einen wirklich realistischen gebrauchtbuchpreis hat. Weiterlesen

Facebook umsurfen

Die taz macht einen Schwerpunkt und formuliert Facebook-Kritik vom Standpunkt des souveränen Konsumenten aus. nadir.org, „eins der Urgesteine des deutschen Digital-Aktivismus“ (Anne Roth), erklärt darüber hinausgehende Gründe für die Abschaltung von Facebook. Die Argumentationen von taz und nadir unterscheiden sich an entscheidender Stelle. Merkts wer? Egal: Zeit für einen Facebook-Dislike-Button auf dem moisblog!

Und für die Unken, die Kritik immer nur hören wollen, wenn sie gleich ganz konstruktiv mit neuen Vorschlägen einhergeht: Safebook! Durch die Verbindung von Open Source und peer-to-peer liegt da informationelle Selbstbestimmung schon im Softwaredesign und nicht erst in den Einstellungen der BenutzerInnen und der Selbstverpflichtung des Betreiberkonzerns. Der ursprüngliche, akademische Ansatz von Safebook geht derzeit in MatchUpBox auf. Mal sehen, ob die Idee privatisiert und kommerzialisiert wird oder wie sich das entwickelt…

Stimme aus Köln zu NSU etc.

Rock the mic.
Creative Commons License credit: florianplag

Wer mal zwei mal 45 Minuten Zeit hat, der oder die höre sich die beiden Interviews des FSK (freies Radio aus Hamburg) mit Kutlu von Microphone Mafia aus Köln an, vom 18.11.2011 und vom 21.12.2011.

Wer lieber liest: Der staatliche Rettungschirm für die neonazistische Mordserie des ›Nationalsozialistischen Untergrundes‹/NSU, aufschlussreich auch der Artikel zur Frage „Was haben Verfassungsschutz und Ermittlungsbehörden zu verbergen?“.

Wohnungen für Rendite…

…statt für Menschen. Mäuschen gespielt auf der Berliner Immobilienrunde im August 2011 im Hotel Maritim, Eintritt kostete irgendwie 880 Euro oder so. Das Video machts für alle möglich: Einmal knapp 15 Minuten einem Immobilien-Verwerter bei der Entwicklung seines Geschäftsmodell zuschauen. Es zeigt warum in Zeiten der Finanzkrise nicht nur die Finanzmarktzocker das Problem sind – sondern wie die Suche ganz normaler „Kleinanleger“ nach sicheren Anlagemöglichkeiten und das damit verbundene „ganz normale Geschäft“ mit den Eigentumswohnungen darin besteht, einen Altmieter zu vertreiben, um dann 23% Eigenkapitalrendite aus der Renovierung und Neuvermietung zu holen. Wer keine Viertelstunde Zeit hat für die immobilienwirtschaftliche Vorrede, dem empfehle ich das Renditerechenbeispiel in den letzten zwei Minuten ab 12:30. Ein ein p.s. für die Unken

Bienen und Gendreck

NachbarInnen eines in Rostock zerstörten Genfeldes fertigten diese Anzeige als ReaktionNoch der Versuch, mich ins Privateste, ins „Hobby“ Imkerei, zurückzuziehen, konfrontiert mich nach kürzester Zeit mit den Verhältnissen, die die Gültigkeit der Kategorie des Privaten sprengen. Ich hätte es wissen können: Schon seit November 2006 greift in den USA ein mysteriöses Bienensterben um sich. An der Ostküste verschwanden mehr als siebzig Prozent der Bienenvölker, an der Westküste sechzig Prozent. Was hat das mit DEINEN Bienen zu tun?!

Die Häuser denen, die drin wohnen!

Topthema: Steigende Mieten

Die meisten der erlesenen, belesenen Leser und Leserinnen dieses Blogs kennen wohl das Haus in dem ich wohne – ja, das mit dem zum letzten Mal vor 700 Jahren gestrichenen Treppenhaus und der zwar denkmalgeschützten Fassade (auch hier im Titelbild dieses Blogs!), die aber nur noch hält, weil eine Schicht Plakate drüberklebt, aus der ein guter Archäologe die lokale Veranstaltungsgeschichte eben dieser Epoche ablesen könnte. O.k. Ich fühl mich ja hier bekanntlich wohl und frage mich aber seit ich hier wohne (etwa 10 Jahre), warum an dem Haus nix passiert, außer dass – zumindest im Hinterhaus – freiwerdende Wohnungen in der Regel nicht neu vermietet werden, so dass das Hinterhaus bis auf drei Wohnungen schon leer steht. Komm zum Punkt, Digger!

Abt. Umherschweifen

Oben-UntenFrüher (Abb. links): Der Spruch auf der Brandmauer der Köpi. Analytische Perspektive, Wahrheit für mehr als eine Generation von Widerstand. Mittlerweile zugebaut. Der Investorentraum ist aber auch schon wieder Bauruine. Ätsch.
Ich-DuHeute: (Abb. rechts): Schräg gegenüber. Die neue Perspektive, die neue Wahrheit. Ist sie uns in ihrer Tragweite schon klar? Die Ur-Trennung (noch vor der Trennung der Produzenten von den Produktionsmitteln) ist die Trennung zwischen Subjekt und Objekt, zwischen dir und mir. Ohne diese Trennung ist keine Herrschaft konzipierbar (nur die Herrschaft der Natur), aber auch keine (Selbst-)Erkenntnis.Vielleicht ist der neue Spruch aber auch nur Ausdruck der Desillusioniertheit angesichts des Verlusts der Klasse im Kampf aller gegen alle. Ich bin prinzipiell von Dir getrennt in dem Moment, in dem die molekulare Konkurrenz unser Verhältnis zu dominieren beginnt.

Was trinken die Leute in Israel bzw. wem gehört das Wasser hier?

Ich wurde gefragt: Was essen denn die Leute so in Israel? Kulinarisches Interesse aber auch Interesse am materiellen Unterbau lese ich aus der Frage. Eine indirekte Antwort auf die Teilfrage ‚Was trinken die Leute denn so?‘ gibt’s im ppg-Blog (und implizit auch die Antwort auf die Frage, wer das Tote Meer verdursten läßt…)

Jerusalem-Syndrom, kein Witz!

Am 08.02.2008 um 13:56 schrieb g2:

markus, hopefully you haven’t succumbed to the syndrome and changed your name to jésu!

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lohnt sich manchmal…

…bei kniffligen Problemen mit deutscher Sprach schwerer Sprach: die telefonische Duden-Sprachberatung.