personalheader01.jpg mois-Blog - Bienenwaage 2.0

Tag Archives: Open Source

Bienenwaage 2.0

Das ist Eintrag 2 in der Serie "Bienenwaage 2.0".

Die älteren Bienenwaageneinträge (2011 bis 2016) sind archiviert.

Die Technik rund um die Bienen ist für die kommende Saison komplettüberholt. Derzeit läuft sie noch im Testbetrieb zuhause. In den nächsten Tagen steht die Auswilderung an.

Zunächst das neue Gehäuse. Bilder sagen mehr als Worte.

 

Und es geht weiter mit neuem Standort, neuer Funkanbindung, neuen Sensoren, neuer Software, neuer Open-Source-Community, die die DIY-Bienenwaagen-Entwicklung kollektiv weitertreibt, neuer Kurvendarstellung (die alte Kurve wird es auch weiterhin und mit den neuen und aktuellen Werten geben) und schließlich: neuer Perspektive. Weiterlesen

Lastenfahrradbau Bildprotokoll

Die ersten Monate meiner Elternzeit hab ich genutzt, um mein Mobilitätsproblem mit Nachwuchs zu lösen. Der Ansatz: ein sportliches Lastenfahrrad im betreuten Selbstbau – plus Babyschale, selbstverständlich gefedert:

Teilenamen und -nummern beziehen sich auf die Anleitung zum Lastenfahrradbau (Long André)

Konzept und Bauplan der Bike Bench

Jetzt fehlt noch der Ständer.

 

RasPiRadio Zinezine

RasPiRadio Front

RasPiRadio Front

Anleitungen für die Konfiguration des Einplatinen-Mini-Computers Raspberry Pi zum Internetradioempfänger gibt es bereits viele. Ich lege hier auch nicht wirklich eine schöne Anleitung, sondern eher ein Protokoll meiner Lösung mit Linksammlung speziell für den automatischen Empfang eines bestimmten, fest voreingestellten Senders ab.
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Digitales 3D-Objekt aus Fotoserie

das objekt in 2d

das objekt in 2d (klick für x3d, z.b. mit meshlab bearbeitbar)

hab mal mit dem  python photogrammetry toolkit (ppt) rumgespielt. das ist ein programmpaket mit grafischer benutzeroberfläche (gui), das eine serie von einzelbildern eines objekts in ein 3d-gittermodell mit oberflächentextur umwandelt. dazu gibts eine gute anleitung. von mir nur 4 kleinigkeiten, die ich rausfinden musste, damit es funktionierte: Weiterlesen

Werbeblock: Die Welt hacken

luxSnowden, NSU, Facebook, Google? Arrrgh! Das smarte Phone abschalten und aus dem Fenster werfen (wie einst den Fernseher?) – oder doch irgendwie clever oder gar subversiv nutzen? Weder noch! Warum diese Gegenüberstellung falsch ist, zu nichts führt und was vielleicht stattdessen eine Diskussion wert wäre, argumentiert „Die Welt hacken“ durch. Auch der Rest des Themenhefts Smarte Neue Welt der Zeitschrift LuXemburg ist interessant und nicht nur online lesbar, sondern auch kostenlos bestellbar.

SSL-(T)error hier und anderswo

W0011000101001enn ich auf die https-Version meines Blogs verlinke, kriege ich oft Beschwerden von Leuten, die auf solche Links hin von den Terrorpanik-Warndialogen ihres Browsers erschlagen wurden. Daher dazu mal ein paar Anmerkungen (ich stütze mich dabei auf den hervorragenden Beitrag in Fefes Blog – vielen Dank für die klare und pointierte Schilderung!) zum gleichen Thema, übernehme weite Passagen von dort und passe sie auf meine Verhältnisse an. Weiterlesen

Bienenstockwaage jetzt stabil wireless

Das ist Eintrag 12 in der Serie "Bienenwaage".

Der Bauanleitungen dieser Serie sind veraltet. Aktuell ist die Serie Bienenkiste 2.0.

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Die aktuelle Schaltung mit Wägezelle, Temperatursensor und Reset

Wers noch nicht gemerkt hat: Der Bienenwaagenprobelauf ist seit einiger Zeit umgestellt auf Wireless. Das Redfly-Shield von Watterott bildet die Hardware und ersetzt das Ethernet-Shield. Die Schaltung (siehe Abbildung) ist die gleiche wie beim Ethernetbetrieb – fast: Sie ist ergänzt um eine OneWire-Reset-Schaltung (mit Diode) , zu sehen als roter Verbinder quer über das Redfly-Shield. Die Auto-Resetschaltung ist nötig, da – warum auch immer, für Erklärungsversuche bin ich dankbar – sich die Wireless-Verbindung regelmäßig aufhängt und die Sensorik dann nicht mehr erreichbar war. Beim Sketch handelt es sich um den abgewandelten Ethernet-Sketch, erweitert um die Resetschleife und mit anderem Pin für den Temperatursensor unten rechts im Bild (weil ich den Sensor nicht auf einem Pin lassen wollte, er vom Redfly belegt ist).  Weiterlesen und Sketch anschauen

Bienenwaage: Prototyp im Testlauf (Bauanleitung)

Das ist Eintrag 11 in der Serie "Bienenwaage".

Der Bauanleitungen dieser Serie sind veraltet. Aktuell ist die Serie Bienenkiste 2.0.

Zusammenfassung

Das wichtigste vorneweg: Die Waage produziert zuverlässig hinreichend genau (+/- 15g) Gewichts- und Temperaturwerte, deren Entwicklung und aktueller Stand in Echtzeit im Netz durch zwei Kurven visualisiert sind. Zweck der Übung ist die Erleichterung und Verbesserung der Gewichtskontrolle eines Bienenstocks im Hinblick auf die Herbstfütterung und Einwinterung. Außerdem soll die Anlage beim Abgang eines Schwarms eine Alarmemail verschicken.

Funktionsweise: Eine Wägezelle, zwischen zwei aus Vierkantprofilen geschweißten H-Teilen geschraubt, bildet das Wägegestell (vgl. die Gestellalternative ohne Schweißen). Ein AD-Wandler nimmt die Signale der Wägezelle entgegen, ein Arduino rechnet sie um, nimmt außerdem die Werte eines Temperatursensors entgegen und hält eine Webseite vor, die die Daten enthält (vgl. Sketch). Auf einem Webserver löst ein cronjob regelmäßig ein PHP-Skript aus, das die Webseite mit den Daten beim Arduino abruft, offensichtliche Messfehler aussortiert, jeder Messwertserie einen Zeitstempel verpasst und gültige Daten in eine Flatfiledatenbank (Textdatei sensorik.csv) schreibt. Eine weitere Webseite, in die das javascript-Kurvendarstellungssystem dygraphs eingebunden ist, stellt dann aus der Flatfiledatenbank die Kurven dar.

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Durchbruch Bienenwaage

Das ist Eintrag 10 in der Serie "Bienenwaage".

Der Bauanleitungen dieser Serie sind veraltet. Aktuell ist die Serie Bienenkiste 2.0.

Beim Bienenwaagenprojekt haben wir mit vereinten Kräften einen Durchbruch geschafft: Die Waage läuft und sie produziert Werte mit einem Schwankungsbereich von +-15 Gramm. Continue Reading »

Amanda Palmer rührt mich

Nicht mit ihrer Musik, die ist lebendig und erzählt wirklich gute Geschichten (z.B. Oasis oder Runs In The Family). Sondern mit ihrem Geschäftsmodell. Wenn ich mich darauf einlasse, dann sehe ich den Ansatz einer neuen Produktionsweise, nicht mehr über einen Markt vermittelt sondern über ein Netz des unmittelbaren In-Interaktion-Tretens von Bedürfnissen. Sie selbst kann das – wie gesagt – am besten erzählen: In einer ungewöhnlichen Preisrede (u.a. mit Untertiteln in deutscher Sprache). Wenn wir dafür vielleicht auch noch selbstorganisierte, nicht-überwachte Netzwerkinfrastrukturen verwenden, dann kommen wir weiter.