Atemnot

Heute hat mich hier in Quito die Luft echt genervt. Sie ist nicht nur dünn, sondern auch schlecht – wegen der vielen Busse, die mit schlechtem Diesel so derbe rußig abgasen und wegen der in den letzten Jahren stark angestiegenen Zahl von Privat-PKWs. Alex sagt: Als vor ein paar Jahren der Staat bankrott ging und die Banken alle Konten einfroren, verloren alle Menschen ihr Vertrauen in die Spar-Institute. Sie packten ihr Geld fortan entweder in eine Alpaka-Socke oder legten es in Sachwerten an – bevorzugt in Autos. Und natürlich fahren sie damit auch rum, bzw. stehen damit im Stau und zwar vor allem hier in Quito. Denn die Luft ist ja auf 2800 Meter über dem Meeresspiegel viel zu dünn, um z.B. Fahrrad zu fahren. Dann ist Quito auch noch so ein langgezogenes Hochtal und fertig ist die permanente Drecksluft.

04. März 2006 von mois
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