Bienenwaage jetzt mit Schwingungsdämpfung

Das ist Eintrag 17 in der Serie "Bienenwaage".

Der Bauanleitungen dieser Serie sind veraltet. Aktuell ist die Serie Bienenkiste 2.0.

Schwingungsdämpfer an der Bienenwaage

Schwingungsdämpfer an der Bienenwaage

Im vorigen Posting hab ich das Problem erläutert und einen gescheiterten Lösungsversuch dokumentiert. Hier jetzt der zweite Ansatz: Statt vier Federn kommt jetzt ein ölgelagerter Schwingungsdämpfer aus der Modellbauabteilung von Conrad Electronic zum Einsatz. Bei der Wahl des Modells hab ich neben dem Preis auf eine möglichst große Differenz zwischen “Länge” und “Länge (eingefedert)” geachtet. Die mitgelieferte Feder hab ich entfernt, damit das Gerät zwar Schwingungen dämpft, aber keinen Einfluss auf die Gewichtsmessung nimmt. Das Bild sagt mehr als weitere Worte. Und die Kurve wird beim nächsten Sturm zeigen, obs was gebracht hat: Die Kiste mit der grünen Kurve hat den Dämpfer, die mit der braunen nicht.

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07. November 2015 von mois
Kategorien: Bienenkunde, Technix | Schlagwörter: , , , | 4 Kommentare

Kommentare (4)

  1. na da bin ich gespannt ob es sich auf die Bienenentwicklung auswirkt. Dass die Schwingungen damit in der Intensität gedämpft werden, steht jedoch meines Erachtens außer Frage.
    Gute Sache.
    Hast du nur einen Dämpfer angebracht?

  2. nee, zwei: einen weiteren (gleiches modell, in der packung waren ja zwei) an der gegenüberliegenden anderen hinteren ecke.

  3. hi,
    heißt gegenüberliegend in Lienie zum Angelpunkt ? Dann wäre die 90° Diagonale immernoch anfällig für Schwingungen.

    Inzwischen hats, zumindest bei mir, schon ab und an ordentlich gewindet, konntest du schon Werte verzeichnen?

    Gruß Stephan

  4. Hier waren auch schon einige Winde. Eigenartiger Weise lässt sich das Vorhandensein der Schwingungsdämpfer nicht an der Kurve ablesen: Die Ausschläge bei Wind sind so groß wie zuvor. Aber wenn ich die Sache real vor der Kiste stehend anschaue, sehe ich deutlich, dass diese wesentlich weniger schwankt als zuvor. Meine Interpretation: Windstöße drücken nach wie vor auf die Kiste und damit auch auf die Wägezelle. Je nachdem, wann die Werte abgerufen werden, werden Windgewichtsspitzen gemessen – genau so wie zuvor ohne Schwingungsdämpfer. Letztere dämpfen nicht die Aufprallwirkung des Windstoßes, sondern erst die Nachwirkungen dieses Aufpralls: Die Kiste schwankt nicht nach und leitet damit die Energie des Windstoßes als Bewegungsenergie ab, sondern die Energie des Windstoßes geht ins Öl im Kolben des Schwingungsdämpfers – in Form von Wärmeenergie.
    Was meinst du? Plausibel?

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