Banalisierung von Staatsgewalt

Zum download gibts jetzt auch den Aufsatz „Das Zeremoniell der Bundeswehr: Banalisierung von Staatsgewalt durch Militärrituale“ [pdf|240kb], den ich für den transkript-Sammelband „Banal Militarism. Zur Veralltäglichung des Militärischen im Zivilen“ von Tanja Thomas und Fabian Virchow geschrieben habe.
Der deutschsprachige Aufsatz ist die Verschriftlichung des englischsprachigen Vortrags „Military Rituals. Frequently Asked Questions“, den ich auf der Konferenz „Banal Militarism“ am 15. Oktober 2004 an der Uni Marburg gehalten habe. Vorsicht: Power-Point-Terror!

Truppenmagazin „Y“ empfiehlt „Militärrituale“

TExt

Das Truppenmagazin der Bundeswehr mit dem Namen „Y.“ (nach dem Buchstaben der BW-KFZ-Kennzeichen) macht in seiner Ausgabe Mai 2005, Seite 23 (!), Werbung für das wegweisende Werk über Militärrituale. Schön so.

Das Hirn

hab gerade mal meine webseiten aufgeräumt und dabei eine schöne geschichte gefunden, DAS HIRN (von dürrenmatt). und die geht so:

Wenn die moderne Kosmologie sich vorstellt, die Welt sei aus dem Nichts entstanden, als Explosion eines dimensionslosen Punkts, worin nicht nur alle Materie und Energie des Weltalls, sondern auch dessen Zeit und Raum zusammengezwängt waren, eine nur mathematisch mögliche Konstruktion, so können wir uns auch statt dieses rein hypothetischen Punktes ein reines Hirn vorstellen. Ein Hirn ohne Idee einer Außenwelt, weil es keine gibt; und wie das Weltall 16 Milliarden Jahre Zeit hatte, bis es seinen jetzigen Zustand erreichte, so hat dieses Hirn 16 Milliarden Jahre Zeit weiterzudenken, mehr noch, auch die Zeit, die das Weltall braucht, bis es sich ins Nichts verliert oder rückläufig wird, um wieder, eine Billion Jahre nach seiner Explosion, mit dem zusammenschrumpfenden Raum – vielleicht zwei Monate mehr oder weniger – in den dimensionslosen Punkt zurückzufallen. Zuerst wird das Hirn nur fühlen, und weil es nichts außer ihm gibt, das es zu fühlen vermag, wird es nur sich fühlen, aber da es mit nichts gespeichert ist, >>>

Kochbuck

Die Basis aller Küchenwirtschaft ist eine Rezeptesammlung. Sie muss spontan und überall, am besten global zur Hand sein. Und sie muss die Rezepte in kompakter aber intuitiv nachvollziehbarer Form aufbereitet haben. All das gibt es schon länger: nämlich unsrer „Omas Kochbuch“.

Und die Empfehlung für Einsteiger: Hackfleischtopf. Natürlich mit Reis. Muss ich ja eigentlich nicht dazu sagen.

Unsichtbare Mauer

Berliner Zeitung meldete am 16.11.04:

Ostdeutsche verzichten auf Urlaubsreisen. Geldmangel zwingt zum Urlaub im eigenen Heim“. 2004 hätten immerhin 29 Prozent der Ossis auf eine Reise verzichtet.

Mois meint dazu: Immerhin ist der Verzicht bei Geldmangel total freiwillig, oder? Sonst gäbe es ja gar keinen Unterschied mehr zum Reiseverzicht vor dem Fall der Mauer…