Kiste 2: Baubeginn

This entry is Teil 28 von 61 in the series Bienenkiste

Nach dem Schwarmalarm vor drei Tagen sind die Bienen in ihrer neuen Kiste gut angekommen und scheinen auch an der richtigen Stelle loszubauen (zum Vergleich, wie es vor einem Jahr in der anderen Kiste aussah). Auf dem zweiten Bild (sechs Tage nach dem Einlaufen) schimmert an einer Stelle sehr deutlich das ganz frische, weiße Wabenwachs des Neubaus durch die Schwarmtraube.

Für die kommenden Tage ist gutes Wetter gemeldet und die Linden stehen kurz vor der Blüte, für Massentracht während der anstrengenden Wabenbautätigkeit ist also gesorgt. Ich gehe jetzt erstmal davon aus, dass ich nicht zufütternd unterstützen muss, so wie das bienenkiste.de in den Empfehlungen für die ersten drei Wochen vorsieht. Weiterlesen, Bilder gucken, Gewichtsdiagramm ansehen, Tabelle verfolgen

Schwarmalarm!

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Heute Mittag war’s so weit: Schwarmalarm. Am zweiten ordentlich warmen Tag nach der Kälteperiode der letzten Woche (Eisheiligen) hatte das Warten ein Ende. Der Schwarm erhob sich aus der Kiste, schwärmte eine Ehrenrunde ums Haus und ließ sich dann keine 20 Meter Luftlinie in der Krone des erstbesten Baumes nieder – in etwa 9 Meter Höhe, deutlich höher als letztes Jahr: Da konnten wir den Schwarm noch vom Autodach aus angeln. Glücklicherweise war eine lange Leiter da und einige Zeit und Aufregung später war der Schwarm dann im Schwarmkarton im Keller. Morgen abend 18.00 geht’s erstmal weiter, mit dem Schwarmeinlauf in seine neue Kiste, hoffentlich genauso erfolgreich wie letztes Jahr. Mehr Bilder und Text.

Warten auf den Schwarm

Klimabiene.de hat eine Karte von Deutschland tagesaktuell mit den Schwärmen dieser Saison. Im Osten und Nordosten der Republik ist bis heute noch kein Schwarm „gefallen“, wie die Imker sagen. Wers für den eigenen Stock genauer abzuschätzen versuchen will, kann sich den Zustand der Königinnenbrutzellen („Weiselzellen“) anschauen. Details dazu in der Lektion „Schwarmlenkung mit der Bienenkiste“. Bevor es soweit ist, sollte man sich entschieden haben, wie man seine Bienen transportieren will. Dabei helfen die Bastelanleitungen für eine Schwarmkiste (Wir haben letztes Jahr gute Erfahrungen mit einer umgebauten Umzugskiste mit einem Taschentuch als Luftgitter gemacht. Dieses Jahr will ich die „improvisierte Schwarmkiste aus Papierkorb“ testen. Scheint etwas handlicher als ein großer Karton.) Wenn der Schwarm dann endlich irgendwo hängt, helfen die Tipps zum Bienenschwarm einfangen.

Honigraum: Trennschied raus, Mittelwände rein

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Bild 1: Flugloch ohne Mäuseschutz

Gestern haben wir den Mäuseschutz entfernt, das Gedrängel vor dem Flugloch ist in den vergangenen sonnigen Tagen ganz schön krass geworden. Jetzt haben die aus- und einfliegenden Bienen wieder volle Fluglochhöhe und -breite (Bild 1). Vor dem Flugloch hängen und liegen ganz schön viele völlig erschöpfte und tote Bienen, in der Mehrzahl Drohnen. Nein, bestimmt noch keine „Drohnenschlacht“. Ich vermute vielmehr, die überanstrengen sich derzeit zu sehr auf ihren Ausflügen zu den Paarungsplätzen und dort herrscht sicherlich jetzt, zu Beginn der Saison, noch „Prinzessinenenknappheit“. Übrigens: die Augen der Drohnen sind deshalb so groß, weil sie über ihre Flugartistik bei der Verfolgung der Prinzessin miteinander konkurrieren. Warum hast du so große Augen, Drohne? Damit ich am flinkesten hinter der Prinzessin her bin.

Bild 2: Gewusel unter dem Trennschied hindurch

Bild 2 zeigt den gestrigen Blick von hinten in die Kiste. Zu sehen ist, wie zwischen Brut- und Honigraum hindurch ganz schön viel Verkehr stattfindet. Heute war die Situation ähnlich. Der Brutraum ist voll, die Bienen wimmeln unter dem Trennbrett hindurch in den Honigraum. bienenkiste.de sagt dazu: Zur Entfernung dieses Trennbrettes erkennen wir „den richtigen Zeitpunkt daran, dass die Bienen anfangen, unter dem Trennschied hindurch zu bauen“ und „bei kräftigen Völkern kann schon Mitte April die Erweiterung im Honigraum sinnvoll sein“.

Also gut, so hieß es heute: Raus mit dem Trennschied und rein mit den wächsernen Mittelwänden in den Honigraum. Das war also heute der erste Schritt in Richtung Honigernte 2012. Von diesem Eingriff einige Schnappschüsse in der Bildergalerie. „Honigraum: Trennschied raus, Mittelwände rein“ weiterlesen

Varroa-Monitoring: Fehlversuch Puderzuckermethode

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Wie schon bei der Oxalsäurebehandlung im Winter angedroht, wollen wir den Varroamilbenbefall unserer Bienen messen und dokumentieren. Gestern am zweiten Sonnentag mit auch am Abend noch frühlingshaften 15°C starteten wir den ersten Versuch. Wir orientierten uns an den Empfehlungen des Landesbetriebs Landwirtschaft Hessen/Bieneninstitut Kirchhain (Adiz-Artikel als pdf) und der Konkretisierung für die speziell für die Bienenkiste. Weiterlesen

Die Bienen fliegen wieder

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Endlich Neuigkeiten von den Bienen. Neuerdings klettert die Sonne hier wieder über die Dachkante, so dass die Kiste um die Mittagszeit zwei Stunden Sonne hat – wenn keine Wolken davor hängen. Gestern war es so weit: Nach den Berliner „Eistagen“ im Februar schien die Sonne endlich und halbwegs mild war es auch. Und tatsächlich, bei 9°C im Schatten unter der Kiste: Action vor dem Flugloch. Nach wochenlang Kacke anhalten war jetzt endlich Gelegenheit für den Reinigungsflug Weiterlesen

Oxalsäurebehandlung

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Wie vor einiger Zeit angekündigt und vorbereitet: Gestern haben wir die Oxalsäurebehandlung gegen die Varroamilbe vorgenommen. In den zwei Wochen zuvor war es doch wenigstens nachts immer wieder frostig und auch die Nacht zuvor hatte Frost auf dem Dach der Bienenkiste hinterlassen. Während unserer Arbeit an der Kiste am späten Vormittag hatte es 2°C bei trockener Witterung. Also im Grunde optimale Wetter- und Terminsituation – kurz vor der längsten Nacht. Weiterlesen

Teileliste Bienenkisten-Monitoring

This entry is Teil 5 von 16 in the series Bienenwaage

Ich habe konzeptionell weitergearbeitet: Aus dem Projekt „Bienenwaage“ ist mittlerweile das Projekt „Bienenkisten-Monitoring“ geworden. Ziel ist die Erfassung von Temperatur und Luftfeuchtigkeit (innerhalb und außerhalb der Kiste), Gewicht sowie Sound innerhalb der Kiste. Die Wetter- und Gewichtsdaten will ich anzeigen lassen auf LCD, abspeichern auf micro-SD und über Ethernet laufen lassen zur Darstellung im Internet (z.B. bei pachube.com wie hier oder selbstgemacht mit flot, flotr, Cube oder ähnlichem). Der Soundüberwachung soll bei Schwarmaktivität per SMS warnen. Die Teile sind bestellt. Auf dass das Experimentieren bald beginne. Teileliste angucken

Lauschen statt wiegen?

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Gestern einen interessanten Vortrag des Molekularökologen und Bienenwissenschaftlers Hannes Kaatz von der Uni Halle/Jena in Neukölln gehört. Dabei zwei Sachen für die Praxis gelernt, eine davon mit u.U. erheblichen Auswirkungen auf unser Projekt „Bienenwaage“. Weiterlesen

Winterschlitz zu schmal für Drohnen

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Auch hier an der Bienenkiste laufen die letzten Vorbereitungen auf den Winter. Hin und wieder fliegen sogar bei derzeit unter 10°C Mittagstemperatur noch Bienen aus und einzelne kommen sogar mit gut sichtbar gefüllten, dunkelorangenen Pollentaschen wieder zurück. Nach 10 Tagen mit dem vor das Flugloch geschraubtem Mäuseschutz (siehe Bild) fällt mir allerdings auf: Immer noch vorhandene und nach wie vor nach und nach sterbende Drohnen scheinen zu dick für den Schlitz. Sie bleiben tot im Schlitz stecken. Weiterlesen…