
Resolution der Kommunarden
Ein Lied, ein schönes Lied:
„Die Resolution der Kommunarden“ (Text: Bert Brecht, Musik: Hanns Eisler – also ganz klassisches Kulturgut), gespielt und gesungen von „Dritte Wahl“ (Link zum Liedtext gibt’s auch noch für alle, die beim Zuhören ein bisschen langsamer sind).
Fahrdienst

Wovon lebt eigentlich…
Für alle, die es interessiert: Damit schlag ich mich bei Rosa rum, damit ich wenigstens ein bisschen Geld krieg: Typo3 Content Management System – Einführung. Ergebnis ist die Website www.wem-gehoert-die-welt.de.
Bundessprachenamt
Ich wusste es garnicht, aber es gibt tatsächlich ein Bundessprachenamt.
Zu den Aufgaben dieses Amtes „zählt u.a. die Sprachausbildung für Bedienstete des Bundes und der Länder, die Ausbildung in Deutsch als Fremdsprache auf der Grundlage von Ressortvereinbarungen mit zahlreichen Staaten auf allen Kontinenten, die Entwicklung von Lehr-, Lern- und Prüfungsmaterial für die Sprachausbildung und die Übersetzung deutscher und fremdsprachiger Fachtexte sowie Dolmetschen.“
Das Interessante aber: „Das Bundessprachenamt ist eine Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Verteidigung.“
Macht auch Sinn: Bundessprache als die Sprache der Staatsgewalt.
Eckbert
jedes mal such ich eine viertelstunde nach der telefonnummer für die reservierung. das muss doch nicht sein!
Wirtshaus Eckbert
Maybachufer 21
12047 Berlin
Tel.: 030-62 725 726
Yukos
Lest heute statt hier mal wieder in der Jungle World: Über russisches Öl: Die Yukos-Affäre bedeutet keine Rückkehr zu sowjetischen Verhältnissen. Sie ist vielmehr typisch für das Verhältnis von Staat und Kapital.
You don’t need a weatherman to know which way the wind blows

(in der BRD zu Unrecht vernachlässigt)
Alle reden wieder von der RAF (z.B. FAZ.NET, Spiegel Online, taz uvm.). Kaum jemand in der BRD denkt jedoch öffentlich an andere Stadtguerillas, deren Abqualifizierung als gewissenlose Terroristen weniger einfach wäre. „Weather Underground“, ein Film über eine derartige Guerilla in den USA der frühen 70er, setzt allerdings einiges an Wissen über die allgemeine Situation Ende der 60er/Anfang der 70er voraus.
Dafür widmet der Film sich aber umso ausführlicher und differenzierter der Politik der sich radikalisierenden militanten Fraktion der US-amerikanischen Studentenbewegung. Beeindruckend: Dutzende Bombenanschläge auf öffentliche Einrichtungen waren so akribisch vorbereitet, dass sie größtmöglichen Schaden anrichteten, niemand verletzten und sich auf ganz aktuelle soziale und politische Konflikte in ganz unterschiedlichen Themenfeldern bezogen.
Materialien:
- gute, englischsprachige Kurzbesprechung
- deutschsprachige Filmbesprechung (nicht annähernd so gut wie der Film selbst)
Literatur:
Den Film gibts bei mir, gerne lass ich mich für einen gemeinsamen Filmabend oder so einladen, wenn jemand einen Beamer hat oder einen Raum mit einem Beamer organisiert und ich noch ein paar Freunde mitbringen darf…

