Über

Update 2021: Während warmer Tage Ende März konnte ich beim letztjährigen Schwarm noch hoffnungsvoll den Säuberungsflug beobachten und den Mäuseschutz entfernen. Eine Woche später, während der wieder ziemlich frostigen ersten Apriltage, war dann nur noch der Volkstod feststellbar. Diesmal ohne auch nur einen Tropfen Honig in den Waben: verhungert und erfroren. Also Bienenkisten wieder herrichten und warten auf die Schwarmsaison.

Update 2020: Im Januar konnte ich vom eigentlichen größeren Reichenow-Bien nur noch noternten, verhungert sind sie also nicht. Auch sollte ein ausreichend großer letztjähriger Schwarm seinen ersten Winter überleben. Wer weiß, was die Bienen an Gift aus dem Umland mitgebracht hatten. Erklären kann ich mir ihr Sterben nicht.
Das kleinere Völkchen, das ich letztes Jahr auf einem innerstädtischen Bahngelände eingefangen hatte, die Buchberger, entwickelte sich ganz O.K., so dass es einen späten Schwarm abwarf, den ich Mitte Juni baumkletternd einfangen konnte und in die leere Kiste einlogierte. Beiden bot ich durchgängig selbstgemischten Futterteig aus Honig und Puderzucker (1:2,5). Für den diesjährigen Schwarm war das dennoch ganz schön spät, sie gingen als sehr kleines Volk in den Winter.
Den Volkstod des älteren und eigentlich größeren Volks, der Buchberger, hatte ich schon anlässlich der Oxalsäurebehandlung feststellen müssen. Vielleicht hatte ich meinen Beitrag geleistet zum Bienenstress: Besser keinen (wenn auch nur leicht) angegorenen Honig verfüttern! Besser nicht während der Ameisensäurebehandlung Futterteig anbieten! (Der Teig war bei Höchsttemperaturen von um die 35°C geschmolzen und hatte sich mit der Ameisensäure vermischt.) Trotz Futterwechsel und Reinigung der Bodenplatte kam ein Monat später immer noch riechbar Ameisensäure aus dem Holz der Kiste. Unbedingt auf eine dichte Unterlagsfolie achten!

Update 2019: Zu Beginn des Jahres waren die Kisten noch leer und wanderten bei der Gelegenheit an einen neuen Standort, nahe an der Spree. Zwei Schwarmfänge gelangen nach Emailbenachrichtigung, die Ereignisse in den Bienenkisten sind im Blog unter Buchberger- und Reichenow-Bien dokumentiert. Aus der Erfahrung dieses Jahres beschloss ich, in Zukunft zu füttern: Die Trockenheit und die große Nahrungskonkurrenz aufgrund der hohen Dichte von Bienenhalterei im Innenstadtgebiet lassen kaum Wachstum zu, geschweige denn Überschuß- d.h. Honigernteproduktion.

Update 2018: Ein kleines Volk hielt dem Winter tapfer stand – mindestens bis zur Oxalsäurebehandlung. Die Bienen sind dann aber wohl erfroren beim ersten der beiden großen Frosteinbrüche Mitte Februar. Es gelang mir nicht, einen neuen Schwarm zu fangen. Die Schwärme waren zu selten und zu schnell über die sog. sozialen Netzwerke vergeben.

Update 2017: Nach dem Umzug im Winter weg vom Görli gab es keine Honigernte. Stattdessen ein Volk durch Räuberei verloren (selber schuld: zu früh zu weit das Flugloch aufgemacht!) und eine Eselwanderung in den französischen Karpaten. Irgendwann stellte sich heraus: Die überlebenden Bienen haben die Motten, daher kein doller Honigeintrag. Und dann fiel am neuen Stand in einem der Herbststürme auch noch ein Baum auf die Bienenkisten. Bienenwaagendaten seit März auch auf Hiveeyes, aus dem Anlass auch die ganze Soft- und Hardware überarbeitet.

Update 2016: Im Frühjahr Umzug ich, im Sommer Lastenfahrradbau und eine unvermarktbare Honigernte, im Winter dann Umzug mit den Bienen. Fast das ganze Jahr Elternzeit.

Update 2015: Halbe Ernte und Experimente mit Schwingungsdämpfern für die Bienenkisten auf den Wägegestellen. Seit November betreue ich nicht nur Bienen sondern auch noch einen Säugling mit. Vielleicht wird er ja mal Co-Imker.

Update 2014: Das Jahr des erfolgreichen digitalen Bienenwaagenprototyps.

Update 2013: Dächer für die Bienenkisten gebaut. Experimente mit einer Varroawindel für die Bienenkiste.

Update 2012: Bienenexport aufs Land und zweite Bienenkiste selbst gebaut. Erste Experimente mit elektronischen Waagen und Gewichtssensoren. Honigernte. Und nach gefühlt Jahren endlich: Der Black-Panther-Artikel ist nicht nur fertig, sondern veröffentlicht.

Update 2011: Die Bienen sind los! Unsere Bienenkiste ist zum neuen Schwerpunkt des mois-Blogs geworden. Außerdem arbeite ich seit Anfang 2011 nach mehreren Jahren Freelancertum festangestellt als Teilzeit-Blogonaut am Institut für Gesellschaftsanalyse der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Außer allen das Institut betreffenden Seiten im Internetauftritt der Stiftung betreue ich nach wie vor wem-gehoert-die-welt.de. Neuerdings kümmere ich mich um friedensschauplaetze.org und blogge auf dem Institutsblog des IfG.

Update 2010: 2009 ist Jubeljahr 2010 ist Trauerjahr: Seit 5 Jahren schreib 6 Jahre schrieb ich mit anderen zusammen im Linkslog. Wenn ich zu einer Lesebühne eingeladen würde, dann würde ich einige dieser Stückchen vorlesen, z.B. den Bericht von der Hansesail in Rostock, wo ich 2004 mit Alex war. Bis es soweit ist, müsst Ihr meine Beiträge im Linkslog aber erst mal selber lesen.

Update 2009: Linkslog ist eingestellt. Jetzt gibts nur noch mich und wem-gehoert-die-welt.de. Dort blogge ich täglich. Außer aus dem Urlaub. Meine Lieblingsbeiträge, die in den ich mehr mache als nur annotieren, habe ich als Editor’s Choice in deutscher Sprache und in Englisch zusammengefasst…

2004: Das hier ist das mois-Blog nach der Produktionsverlagerung. Es hat den alten Standort ersetzt.

Im mois-Blog präsentiert sich das WBK. Letztlich aber doch in erster Linie M. Euskirchen, mit mehr oder weniger wichtigem Kram im Blog, mit seiner Doktorarbeit über Militärrituale, mit seiner Literaturliste und mit Links zu eigenem Kram und zum besonders interessanten Kram anderer.

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