Werbeblock: Die Welt hacken

luxSnowden, NSU, Facebook, Google? Arrrgh! Das smarte Phone abschalten und aus dem Fenster werfen (wie einst den Fernseher?) – oder doch irgendwie clever oder gar subversiv nutzen? Weder noch! Warum diese Gegen√ľberstellung falsch ist, zu nichts f√ľhrt und was vielleicht stattdessen eine Diskussion wert w√§re, argumentiert „Die Welt hacken“ durch. Auch der Rest des Themenhefts Smarte Neue Welt der Zeitschrift LuXemburg ist interessant und nicht nur online lesbar, sondern auch kostenlos bestellbar.

Solidarität mit den Black Panthers

Der Prozess gegen die „Ramstein 2“ in Zweibr√ľcken und Frankenthal 1971/72 [ref]Die Recherchen f√ľr diesen Artikel fanden 2007/8 statt. Der Artikel war fertiggestellt im Mai 2009. Er sollte urspr√ľnglich in einem bereits f√ľr Jahresanfang 2010 angek√ľndigten Sammelband mit dem Titel „Prinzip Solidarit√§t. Die Rote Hilfe in den siebziger Jahren“ abgedruckt werden. Schlie√ülich ist er erschienen als AK Heimatgeschichte: Der Prozess gegen die „Ramstein 2“ in Zweibr√ľcken und Frankenthal 1971/72; in:¬†Bambule (Hg.): Das Prinzip Solidarit√§t – Zur Geschichte der Roten Hilfe in der BRD ‚Äď Band II (Edition Provo 8), Laika Verlag (Hamburg) 2013, 193ff .[/ref]

Bild 1: Cleaver Einladungsplakat
Bild 1: Das Plakat, Anlass einer Schießerei

Im August 1972 ruft die rote hilfe mit dem sternchen auf dem i auf dem Titelblatt ihrer Frankfurter Ausgabe (Nr. 2) auf:

„Wir fordern die sofortige Freilassung von Larry Jackson! Weg mit Genschers Ausl√§ndergesetz! F√ľr den Sieg der indochinesischen V√∂lker!“

Bis dahin war schon viel passiert, Larry Jackson stand von der ersten Ausgabe an in der „Knastothek“, der Adressenliste f√ľr Gef√§ngnispost an die politischen Gefangenen. Auch die √ľberregionale Ausgabe der roten hilfe mit dem Stern (Nr. 12 vom 7.8.1972, S. 8) hatte den Revisionsprozess angek√ľndigt in einer Sache, die fast zwei Jahre zuvor mit einer wilden Schie√üerei vor der US Air Base Ramstein begonnen hatte. Was auf den ersten Blick wie eine Episode aussieht, er√∂ffnet bei genauerem Hinsehen eine Mikroperspektive auf den √úbergang vom „Ausbruch“ von 1968 √ľber antirassistische, internationalistische Kampagnenpolitik der sp√§ten 1960er und fr√ľhen 1970er hin zur fraktionierten Solidarit√§tsarbeit der „bleiernen Jahre“. Weiterlesen

Zum Stand der Dinge

Update 2: Nach mehreren Jahren Freelancertum arbeite ich seit Anfang 2011 festangestellt als Teilzeit-Blogonaut am Institut f√ľr Gesellschaftsanalyse der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Au√üer allen das Institut betreffenden Seiten im Internetauftritt der Stiftung betreue ich nach wie vor wem-gehoert-die-welt.de und blogge neuerdings auf dem Institutsblog des IfG. Mein Auftrag: Let the blogs bloom! Wer mich unterst√ľtzen will, kann das kommentierenderweise tun…

Update 2: 2009 ist Jubeljahr2010 ist Trauerjahr: Seit 5 Jahren schreib 6 Jahre schrieb ich mit anderen zusammen im Linkslog. Wenn ich zu einer Leseb√ľhne eingeladen w√ľrde, dann w√ľrde ich einige dieser St√ľckchen vorlesen, z.B. den Bericht von der Hansesail in Rostock, wo ich 2004 mit Alex war. Bis es soweit ist, m√ľsst Ihr meine Beitr√§ge im Linkslog aber erst mal selber lesen.

Update 1: Linkslog ist eingestellt. Jetzt gibts nur noch mich und wem-gehoert-die-welt.de. Dort blogge ich t√§glich. Au√üer aus dem Urlaub. Meine Lieblingsbeitr√§ge, die in den ich mehr mache als nur annotieren, habe ich als Editor’s Choice in deutscher Sprache und in Englisch zusammengefasst…

Borderland Reloaded.

Hier ein Hinweis auf den zweiten Teil unserer Besch√§ftigung mit dem „Borderland“ (gem. mit Henrik Lebuhn und Gene Ray): Das englische Original gibts bei metamute: Big Trouble in Borderland: Immigration Rights and No-Border Struggles in Europe, eine leicht √ľberarbeitete √úbersetzung bei den Bl√§ttern f√ľr deutsche und internationale Politik: Wie illegale gemacht werden.See our (with Henrik Lebuhn and Gene Ray) follow up of our first Borderland-article: Big Trouble in Borderland: Immigration Rights and No-Border Struggles in Europe, published in metamute, the web page of mute magazine, culture and politics after the net.

Beitrag f√ľr das Podium »Gegen Militarisierung der Innenpolitik«

am 22.5.2006 im Abgeordnetenhaus Berlin
anl√§√ülich der √Ėffentlichen Anh√∂rung der Bundestagsfraktion DIE LINKE
‚ÄěBundeswehr im Abseits. F√ľr die Beibehaltung des Grundgesetzes ‚Äď keine Milit√§reins√§tze im Inland!‚Äú

In der Diskussion um Milit√§reins√§tze im Innern wird oft √ľbersehen: Der Bundeswehreinsatz im Innern ist schon immer rechtm√§√üige Selbstverst√§ndlichkeit ‚Äď und zwar im Hinblick auf die √∂ffentlichen Milit√§rrituale der Bundeswehr. ‚ÄěBeitrag f√ľr das Podium »Gegen Militarisierung der Innenpolitik«‚Äú weiterlesen

Sammelband-Artikel EU-Militarisierung online!

Den Aufsatz „EU-Au√üenpolitik und Militarisierung. Von alten Erbfeindschaften √ľber die Verfassung zur gemeinsamen Milit√§rmacht“, den ich f√ľr den konkret-Sammelband „Weltmacht Europa – Hauptstadt Berlin? Ein EU-Handbuch“ von Ilka Schr√∂der geschrieben habe, gibts jetzt auch zum download [pdf|255kb]. Viel Spass beim Lesen!

Banalisierung von Staatsgewalt

Zum download gibts jetzt auch den Aufsatz „Das Zeremoniell der Bundeswehr: Banalisierung von Staatsgewalt durch Milit√§rrituale“ [pdf|240kb], den ich f√ľr den transkript-Sammelband „Banal Militarism. Zur Verallt√§glichung des Milit√§rischen im Zivilen“ von Tanja Thomas und Fabian Virchow geschrieben habe.
Der deutschsprachige Aufsatz ist die Verschriftlichung des englischsprachigen Vortrags „Military Rituals. Frequently Asked Questions“, den ich auf der Konferenz „Banal Militarism“ am 15. Oktober 2004 an der Uni Marburg gehalten habe. Vorsicht: Power-Point-Terror!