personalheader01.jpg mois-Blog - Bienenkiste: Dach festgebunden!

Bienenkiste: Dach festgebunden!

Das ist Eintrag 51 in der Serie "Bienenkiste".

Anfang März gabs mehrfach stärkere Stürme. Ich kann nicht seriös einschätzen, ob die Stürme stärker waren als in den letzten Jahren oder obs am neuen Standort lag: Zweimal flog eins der beiden Dächer fort. Am alten Standort ist mir das kein einziges Mal passiert. Ich vermute mal, es liegt am wesentlich exponierteren neuen Standort. Jedenfalls musste was passieren, also hab ich mir eine Lösung für das Bienenkistendach ausgedacht mit Spanngurten. Um nicht jedesmal an jeder Kiste zwei Spanngurte außenrum pfriemeln zu müssen, hab ich die Spanngurte auseinandergeschnitten und an allen vier Ecken am Dach befestigt. Das beendet zwar nicht alles Gepfriemel, minimiert es aber auf ein zumutbares Maß. Bildergalerie und Pro-Tipp!

Mottenalarm: Wir werden alle störben!

Das ist Eintrag 50 in der Serie "Bienenkiste".

Das Problem: In den letzten Wochen kam das überlebende Volk nicht gut in Gang (vgl. die Kurven: alte und neue Darstellung), obwohl es bei der Frühjahrsdurchsicht Anfang April einen guten Eindruck gemacht hatte. Regelmäßiger Sammelverkehr ist zwar zu beobachten, auch viel Polleneintrag, aber eben keine Staus am Flugloch und echte Emsigkeit. Das Volk wirtschaftete lediglich auf Bestandserhalt, während eigentlich tägliche Gewichtszunahmen zu erwarten gewesen wären. Eine Wachsmottenkolonie hat das Bienenvolk an den Rand gedrängt. Wie kams dazu? Weiterlesen und zum Mottennest in der Bildergalerie

Frühjahrsdurchsicht ’17: Räuberei

Das ist Eintrag 49 in der Serie "Bienenkiste".

Trauriges Ereignis, kurz hier protokolliert – immerhin mit Lernergebnis: Offensichtlich habe ich zu früh im März das Flugloch zu weit aufgemacht. Eines der beiden Völker hat dabei den kürzeren gezogen. Bei der Varroabehandlung Ende Dezember stand Volk 2 noch top-fit da. Jetzt war es innerhalb von drei Tagen totgeräubert. Zumindest partiell mein eigener imkerlicher Fehler: Der Mäuseschutz muss zwar weg im Frühjahr, aber das Loch sollte nicht sperrangelweit offen stehen. Die Bienen sind noch zu wenige, um es zu verteidigen. Versüßt wurde mir die Geschichte durch das Ergebnis der Nothonigernte: 7 Gläser feinster Futterkranzhonig. Und meine Lektion hab ich auch gelernt: Im Frühjahr den Mäuseschutz nicht vergessen, aber während der ersten Wochen, bis es richtig losgeht, das Flugloch durchaus noch eng halten. Alles weitere auf den Bildern und in den Bildunterschriften:

 

Mal sehen, ob im Bienenkisten-Forum noch interessante Anmerkungen zu meine Fall kommen…

 

 

Umzug und Oxalsäure 2016

Das ist Eintrag 48 in der Serie "Bienenkiste".

Im Winter ist ja beste Zeit zum Umstellen. So ging das am 27. Januar 2017:

Außerdem noch fürs Protokoll die Bilder von der diesjährigen Oxalsäurebehandlung

Ernte 2016, Honiganalyse: Unvermarktbar!

Das ist Eintrag 47 in der Serie "Bienenkiste".

Nachdem eine Honigernte 2015 mangels Masse ausgefallen war, ist die diesjährige Ernte im Glas. Über die Gründe für den Ernteausfall 2015 habe ich ja öffentlich spekuliert: Entweder war die Idee mit den Stoßdämpfern gut oder er hatte nochmal ganz andere Ursachen. Auf jeden Fall hat die Federung nicht geschadet. Was es mit dem Vermarktungsverbot auf sich hat

Schwarm in der Adalbertstr. Ecke Bethaniendamm

Das ist Eintrag 46 in der Serie "Bienenkiste".

Der Schwarm ging heute 12:46 ab (vgl. die Gewichtskurve), kurz vor einem heftigen Gewitterregen. Unsere Einschätzung: Der Schwarm wird erstmal an der Hausecke sitzen bleiben und von dort Kundschafterinnen losfliegen lassen. Morgen, spätestens Übermorgen wird er zu seinem neuen Zuhause weiterfliegen. Wir behalten den Schwarm im Auge solange er an der Dachkante sitzt. Ich berichte im Falle von Veränderungen hier.

Wer gute Beziehungen zur Feuerwehr hat, der kann sie einen Leiterwagen schicken lassen und sich den Schwarm pflücken. Wir brauchen ihn nicht. Auf dem Nachbargrundstück ist der Kinderbauernhof. Ein gutwilliger Einsatzleiter kann eine Gefährdung der Kinder auf diesem öffentlichen Platz sehen und den Einsatz damit rechtfertigen.

Am nächsten Vormittag haben wir eine Schwarmkiste aufgestellt. Eine übliche Teekiste mit 120l Volumen und einem Flugloch von ca. 10x2cm (vgl. die Bilder in der Bilderserie). Einen Schuss Bienen-Ruck Schwarmlockspray (riecht stark nach Zitronengras) gabs noch in die Kiste. Im Moment regnet es noch in Strömen, und es ist nichts zu sehen. Mal sehen ob sie einziehen. Weiterlesen

Bienenkiste: Durchsichten 2016

Das ist Eintrag 45 in der Serie "Bienenkiste".

Weil in den vergangenen Wochen richtig was passiert sein muss angesichts der Gewichtsentwicklung, haben wir mal ganz vorsichtig von hinten in die Bienenkisten reingeschaut. Hier die Bilder. Zum Vergleich dienen Aufnahmen, die wir bei unseren Frühjahrsdurchsichten im März und im Mai gemacht haben. Nachtrag 8.2.2017: Bilder vom September und Oktober 2016. Zu den Bildern

Eigentlich alles viel zu warm: Oxalsäure 2015

Das ist Eintrag 44 in der Serie "Bienenkiste".
Ringelblume, 6.1.2016

Ringelblume tiefgefroren

Jetzt ist es ja doch noch Winter geworden. Ende Dezember konnten wir das noch nicht wissen: Am 25.12.15 um 9.15 Uhr haben wir die diesjährige Oxalsäurebehandlung vorgenommen. Vorweg gingen interessante Diskussionen im Bienenkistennetzwerk [1, 2], weil es den ganzen November und Dezember (mit ausnahme zweier Nächte früh im November) viel zu warm war für die Jahreszeit (vgl. die Bilderserie mit ungewöhnlichen Dezemberblühern ganz unten). Um in einer ähnlichen Situation sicher einschätzen zu können, ob Brut im Nest ist oder nicht, habe ich jetzt auch ein Bratenthermometer bestellt: Wären wir sicher gewesen, dass es keine Brut gibt, hätten wir vielleicht noch einige Tage gewartet und den Temperatursturz Ende Dezember abgepasst – oder schon im November nachgemessen und bei Brutfreiheit die Behandlung ganz früh erledigt, hat ja auch seine Vorteile: Das Volk ist dann fast zwei Monate länger von vielen Milben befreit. Weiterlesen

Schlappe Queen?

Das ist Eintrag 43 in der Serie "Bienenkiste".

Nachtrag 3.7.15: Anfang Juni hob ein Schwarm ab in unserer anderen Kiste. Den haben wir eingefangen und in diese Kiste reingesetzt („eingeschlagen“ sagen die Imker wohl, was den Vorgang ganz gut charakterisiert), nachdem wir die alte Königin gesucht, gefunden und entfernt hatten. Seitdem entwickelt sich dieses Volk sehr gut, während das Muttervolk des Schwarms, offenbar von vielen Nachschwärmen geschwächt (vgl. meine Anfrage ans Forum), noch nicht wieder richtig in den Fleißmodus zurückgefunden hat… Nachtrag Ende

Das Bienenjahr ist jetzt ja doch schon ein paar Wochen alt. Bei der einen unserer beiden Kisten sieht auch alles gut aus. Das zweite Volk macht uns jedoch Sorgen. Auf dem Gewichtsdiagramm ist deutlich zu sehen: Die einen (grüne Kurve) heben ab, werden schwerer, entwickeln sich gut. Die anderen (braune Kurve) dümpeln nur so vor sich hin, keine Gewichtszunahme, kaum Flugverkehr am Flugloch. Ab und zu Polleneintrag. Heute haben wir die Kiste geöffnet, um mal im Brutnest nach Anzeichen für Weiselrichtigkeit oder Buckel- bzw. Drohnenbrut zu schauen. Hier die Bilder (Flugloch links, Honigraum rechts):

Beide Kisten stehen mehr oder weniger am gleichen Standort, jedoch etwas anders ausgerichtet und besonnt im Tageslauf. Die toten Bienen und das Gemüll von unter dem Brutnest stammen aus den letzten Monaten einschließlich Winter, da die Kiste seitdem noch nicht geöffnet war.

Was ist hier also los?? Mal sehen, welche interessanten Einschätzungen im Bienenkistenforum kommen…

Bienenkiste mit Varroaschublade

Das ist Eintrag 42 in der Serie "Bienenkiste".
Bienenkiste mit halb offener Schublade

Bienenkiste mit halb offener Schublade

Wir haben einer unserer Bienenkisten eine Varroaschublade hinzugefügt. Ziel der Übung: Wir wollen den Totenfall der Varroa aus dem Brutnest zählen, um starken Anstieg von Varroabefall direkt mitzukriegen und den Erfolg von Behandlungen messen zu können. Weiterlesen und Bilder angucken