Bienen: Saisonvorbereitung 2016

Und: Ja, die Kisten könnten auch parallel stehen. Aber mangels Unterlegklötzchen mussten wir uns entscheiden: parallel oder halbwegs waagerecht - und da war uns letzteres wichtiger.
Und: Ja, die Kisten könnten auch exakt gleich ausgerichtet stehen. Aber mangels Unterlegklötzchen mussten wir uns entscheiden: Parallel oder halbwegs waagerecht – und da war uns letzteres wichtiger.

Nächste Saison wird spannend: Wirken die Stoßdämpfer? Wird gebaut werden? Wird es wieder mal ein bisschen Honig geben? Um das ganze quasi wissenschaftlich anzugehen, haben wir die zweite Kiste von hinter dem Haus jetzt direkt neben die Kiste mit den Stoßdämpfern gestellt – und zwar ohne Waage und ohne Stoßdämpfer. Als Kontrollkiste sozusagen. Mal sehen wie das ausgeht. Deshalb gibt es jetzt auch nur noch eine Gewichtskurve im Diagramm. Noch eine Anmerkung zu den Stoßdämpfern

Eigentlich alles viel zu warm: Oxalsäure 2015

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Ringelblume, 6.1.2016
Ringelblume tiefgefroren

Jetzt ist es ja doch noch Winter geworden. Ende Dezember konnten wir das noch nicht wissen: Am 25.12.15 um 9.15 Uhr haben wir die diesjährige Oxalsäurebehandlung vorgenommen. Vorweg gingen interessante Diskussionen im Bienenkistennetzwerk [1, 2], weil es den ganzen November und Dezember (mit ausnahme zweier Nächte früh im November) viel zu warm war für die Jahreszeit (vgl. die Bilderserie mit ungewöhnlichen Dezemberblühern ganz unten). Um in einer ähnlichen Situation sicher einschätzen zu können, ob Brut im Nest ist oder nicht, habe ich jetzt auch ein Bratenthermometer bestellt: Wären wir sicher gewesen, dass es keine Brut gibt, hätten wir vielleicht noch einige Tage gewartet und den Temperatursturz Ende Dezember abgepasst – oder schon im November nachgemessen und bei Brutfreiheit die Behandlung ganz früh erledigt, hat ja auch seine Vorteile: Das Volk ist dann fast zwei Monate länger von vielen Milben befreit. Weiterlesen

Bienenwaage jetzt mit Schwingungsdämpfung

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Schwingungsdämpfer an der Bienenwaage
Schwingungsdämpfer an der Bienenwaage

Im vorigen Posting hab ich das Problem erläutert und einen gescheiterten Lösungsversuch dokumentiert. Hier jetzt der zweite Ansatz: Statt vier Federn kommt jetzt ein ölgelagerter Schwingungsdämpfer aus der Modellbauabteilung von Conrad Electronic zum Einsatz. Bei der Wahl des Modells hab ich neben dem Preis auf eine möglichst große Differenz zwischen „Länge“ und „Länge (eingefedert)“ geachtet. Die mitgelieferte Feder hab ich entfernt, damit das Gerät zwar Schwingungen dämpft, aber keinen Einfluss auf die Gewichtsmessung nimmt. Das Bild sagt mehr als weitere Worte. Und die Kurve wird beim nächsten Sturm zeigen, obs was gebracht hat: Die Kiste mit der grünen Kurve hat den Dämpfer, die mit der braunen nicht.

Bilanz Bienensaison 2015: Stoßdämpfer nötig?

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Bauketten

Wir nähern uns der Frostmarke, vorgestern früh morgens wars nur knapp über einem Grad am Flugloch. Heute kam kalter Regen dazu. Morgen kommt definitiv der Mäuseschutz vor die Kisten. Zeit für eine Jahresbilanz und ich verrate nicht zu viel, wenn ich zusammenfasse: Es muss etwas passieren! Weiterlesen

Bienenkiste mit Varroaschublade

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Bienenkiste mit halb offener Schublade
Bienenkiste mit halb offener Schublade

Wir haben einer unserer Bienenkisten eine Varroaschublade hinzugefügt. Ziel der Übung: Wir wollen den Totenfall der Varroa aus dem Brutnest zählen, um starken Anstieg von Varroabefall direkt mitzukriegen und den Erfolg von Behandlungen messen zu können. Weiterlesen und Bilder angucken

Bienenwaage mit zweiter Wägeplattform

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Der A/D-Wandler auf der zweiten Kiste
Der A/D-Wandler auf der zweiten Kiste

Winter, Feiertage, dunkle Zeit: Optimale Bedingungen zum Basteln und Programmieren. Ergebnis ist erstens die statistische Bilanz unseres Bienenjahrs 2014. Zweitens habe ich die elektronische Bienenwaage, die uns seit Mitte 2014 die sonntägliche Handwägung erspart, um eine zweite Wägeplattform (für die zweite Bienenkiste), einen zweiten Temperatursensor (für die Innentemperaturen von Kiste 1) und um einen Helligkeitssensor erweitert. Sobald Wetter und Arbeitszeiten es zulassen, werde ich das ganze im Freien an den Kisten aufbauen.
Update 14.1.: Seit heute morgen misst die Anlage in freier Wildbahn für das Diagramm. Jetzt hab ich bis im Frühling Zeit, auf Basis der anfallenden Daten einen Schwarmalarm-Algorithmus zu entwickeln… Weiterlesen

Voltaic Solar Charger in action

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Das Video zeigt die kompakte Solaranlage von Voltaic Systems, die einen Arduino versorgt, der als Waage unter einer Bienenkiste fungiert. Die Solarpanels befinden sich seit dem 14.11.2014 (ca. 11.30) auf dem Dach der Kiste und wiegen etwa 450 Gramm, was sich am Sprung der Gewichtskurve schön sehen lässt. Sobald die Helligkeit über den Wert 40 (ohne Einheit) steigt, fließt ein Ladestrom. Während der dunklen Jahreszeit reicht die Sonne so nicht, daher kommt bei Bedarf Ladestrom über ein langes Kabel von einem USB-Ladegerät. Die Kiste steht in Berlin, nähe Kotti. Die Waage läuft seit Sommer 2014 im Testbetrieb und löst die Handmessungen von 2012 bis 2014 ab. Sollte die Waage keine aktuellen Werte liefern, dann liegt das daran, dass sich die W-Lan-Verbindung aufhängt, weshalb ich den Arduino alle 15 Minuten resetten lasse. Read English Translation

Hurra, sie leben noch!

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Erste Massentracht: die Saalweide hinter dem Haus
Erste Massentracht: die Sal-Weide hinter dem Haus

Den Winter und die Oxalsäurebehandlung haben die Bienen offensichtlich überlebt und den Normalbetrieb wieder aufgenommen. Nach dem Kackflug (näheres dazu im Blogbeitrag von 2013) am 22. und 23. Februar und der Entfernung des Mäuseschutzes vom Flugloch am 24.2. sind sie jetzt wieder unterwegs und tragen auch sichtbar Pollen ein, hauptsächlich gelben, aber vereinzelt auch knallroten. Aber es blüht ja auch schon einiges, auch wenn es noch nicht so danach aussieht draußen.

Und sonst: An der vollautomatischen, totalvernetzten Bienenwaage arbeiten wir immer noch offline, neulich haben wir einen Waagenunterbau zusammengeschweißt. Bis das ganze wirklich praxistauglich ist, dauerts noch. Solange gibts die aktuellen Gewichtswerte wie gehabt analog gemessen, im Gedächtnis behalten und dann per Hand eingetippt auf der Bienengewichtsseite zum Vergleich über die Jahre.

Varroawindel für Bienenkiste

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Während der diesjährigen Ameisensäurebehandlung haben wir eine spezielle für die Bienenkiste angefertigte Varroawindel untergelegt. Ergebnis nach 10 Tagen: 222 tote Varroen. Ein Vergleichswert fehlt uns. Nachdem wir dieses Jahr gesehen haben, dass so eine Zählung grundsätzlich machbar ist, werden wir nächstes Jahr am gleichen Ort auch 10 Tage vor und 10 Tage nach der Behandlung die Windel unterlegen. Eine Diskussion zu diesem Experiment gibt’s im Bienenkisten-Forum.

Nachtrag Mai 2015: Jetzt gibts statt einer Varroa“windel“ eine Varroaschublade. Das Problem mit der Windel (also dem Varroaboden, wie wir ihn nach bienenkiste.de gebaut hatten) war, dass die Bienen bei unserem Messversuch 2014 das Gitter nach unten drückten, bis sie Kontakt mit dem eingelegten Papier hatten. Dieses haben sie dann weggefressen. So war uns keine vernünftige Zählung möglich.

Bienenkistendächerbau

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Mit der folgenden Galerie geht ein großes Dankeschön an Kevin für seinen Bienenkistendächerbauplan, mit dessen Hilfe wir schon vor einiger Zeit die neuen Dächer für unsere Kisten hergestellt haben. Eine Abweichung haben wir uns erlaubt: Statt nur drei haben wir vier Schindelbretter auf jeder Seite angebracht, was einen größeren Überstand und damit bei schräg einfallendem Regen eine bessere Abschirmung ergibt.