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Honiganalyse 2013 Print This Post

11. November 2013
Das ist Eintrag 39 in der Serie "Bienenkiste".

Wie letztes Jahr gibts auch dieses Jahr wieder eine Honiganalyse: Honiganalyse 2013 (PDF). Auffällig: Die diesjährige Auswertung kommt auf 54,6% Lindenpollen im Pollenanteil des Honigs, d.h. es handelt sich um „Lindenhonig“, denn ab 45% sprechen die Fachleute von einer „Leitpollensorte“ und der Honig darf danach benannt werden. Zur Erinnerung: Letztes Jahr gab es ohne Leitpollen zwei „Begleitpollensorten“: Götterbaum und Wilden Wein. Schon erstaunlich, denn die Ernte 2013 (9.8.) hat fast am gleichen Jahrestag stattgefunden wie die Ernte 2012 (8.9). Ansonsten fällt noch auf: Der diesjährige ist deutlich weniger sauer (pH-Wert 5,48 gegenüber 4,55 im vergangenen Jahr) und die Werte für die unterschiedlichen Zuckersorten und Enzyme scheinen mir auch ziemlich verschieden. Alles in allem also alles andere als ein Industrieprodukt, für das sich (ohne weiteres menschliches Zu- oder Wegtun) gleichbleibende Werte garantieren ließen. Über konkrete Ursachen kann ich nur spekulieren: Vielleicht war es der lange harte Winter 2012/13, der die Lindenblüte so sehr verschoben hat, dass sie so deutlich in den diesjährigen Honig durchgeschlagen hat. Mal sehen: nächstes Jahr.

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1 Comment

  1. holger wrote:

    die linde blüht üblicherweise um die sommersonnwende rum. wie war denn das wetter vor der letzten ernte um die lindenblüte rum. ich denke, dass die pollenanteile maßgeblich vom wetter zur jeweiligen blütezeit der pflanze abhängen. erntewetter für die bienen bedeutet höherer pollenanteil dieser pflanze. ich glaube also der zeitpunkt deiner honigernte hat weniger relevanz, als das wetter zu den jeweiligen blütezeiten.
    grüße
    holger

    Posted 12 Nov 2013 at 19:49:25

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